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Punkteteilung gegen Pegau

Den Erfolg aus der Vorwoche gegen Döbeln konnte unsere Mannschaft am vergangenen Wochenende gegen Pegau nicht gänzlich vergolden, aber wenigstens einen Punkt einheimsen. Der Spielverlauf spiegelte das 1:1 am Ende zwar nicht unbedingt wieder, aber letztendlich war man über diesen Punktgewinn im wahrsten Sinn des Wortes glücklich. Die Gäste besaßen nämlich sowohl im ersten Abschnitt, als auch in weiten Teilen der zweiten Hälfte die verheißungsvolleren und besseren Chancen. Nichtsdestotrotz hält man die Pegauer dadurch zwar auf Distanz ohne dabei aber weiter Boden gut zu machen. Gänzlich raus aus der gefährlichen Tabellenregion ist man deshalb noch nicht und die kommenden Aufgaben werden umso spannender.

Aufstellung: Steinecke – Schroeder – Schädlich (C) – Kreisel – Dreblow – Grun – Lange – Heine – Gentsch – Eisert – Ertner

Wer sich noch ein kühles Getränk besorgen wollte oder noch am Grill für eine heiße Roster anstand, lief Gefahr, die ersten Minuten zu verpassen, als sich die Ereignisse buchstäblich überschlugen. Unsere Elf noch im kollektiven Tiefschlaf musste bereits beim ersten richtigen Angriff die Gästeführung durch Hans Jerke einstecken. Als beim nächsten Pegauer Angriff Martin Steinecke unter lautem Aufschrei zu Boden ging und nicht mehr weitermachen konnte, schienen die einheimischen Zuschauer unter den 130 Anwesenden bereits mit dem Schlimmsten an diesem Nachmittag zu rechnen. Für Steinecke ging es nach diesem Zusammenprall nicht weiter und Kapitän Sandy Schädlich ging zwischen die Pfosten. Daraus folgten natürlich auch einige taktische Umstellungen und Pegau war in dieser Phase spürbar lauffreudiger und zweikampfstärker als unsere Elf. Dass es bis zur Halbzeit lediglich nur 0:1 aus unserer Sicht stand, konnte man höchstens mit der unzureichenden Chancenverwertung der Gäste, aber auch mit der Leistung von Mannschaftsführer Schädlich begründen, der die dicksten Einschläge mit seinem Können vereitelte. Eine halb gare Chance durch Michael Hanowski war schon das Erwähnenswerteste im ersten Abschnitt. Auf der Gegenseite sorgte Pegau stets mit schnellen Bällen in die Spitze für Gefahr, aber mit Glück und Geschick rettete sich unsere Mannschaft ohne noch größeren Schaden zu nehmen in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt rüttelte sich unsere Mannschaft dann mit einmal auf und kam urplötzlich zum Ausgleich. Eine Balleroberung in der gegnerischen Hälfte nutzte Stefan Gentsch mit einem schnellen Ball über die Pegauer Abwehrkette zum startenden Sandy Eisert und dieser traf mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze vorbei an Jens Riemann zum Ausgleich. Der Spielverlauf war plötzlich auf den Kopf gestellt. Die Gäste schaltete allerdings sofort wieder in den Angriffsmodus und besaßen in Person von Lucas Stacziwa die nächste hochkarätige Chance, doch der Ball sauste am langen Pfosten vorbei ins Aus. Als nach gut einer Stunde Marcus Wolf aufseiten der Gäste nach übermotiviertem Einsteigen gegen Alexander Schroeder zurecht die Gelb-Rote Karte erhielt, musste Pegau die verbliebene halbe Stunde in Unterzahl agieren. Diesen zahlenmäßigen Vorteil konnte unsere Mannschaft aber auch nicht wirklich ausnutzen und es blieb weiterhin ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, wobei weiterhin Pegau die besseren Chancen besaß. Von Seiten unserer Mannschaft kam einfach zu wenig Spielwitz und auch Durchschlagskraft an diesem Tag, um die Gäste an den Rand einer möglichen Niederlage zu bewegen. So blieb es letztendlich beim 1:1, wobei man angesichts des ganzen Spielverlaufs aus blau-weißer Sicht zufriedener mit dem Punkt sein durfte, als es die Gäste waren, die mit gesenkten Köpfen das Spielfeld verließen. Mit dieser mutigen Spielweise werden die Pegauer aber sicherlich noch den ein oder anderen Gegner vor schwerlösbare Aufgaben stellen.

An diesem Wochenende reist unsere Mannschaft dann erst am Sonntag in Richtung A14, da dort das nächste Aufeinandertreffen mit dem SV Klinga-Ammelshain ansteht. Anstoß wird dabei wieder bereits um 14:00 Uhr sein und man wird alles in die Waagschale werfen müssen, um erneut mit mindestens einem Punkt im Gepäck nach Hause fahren zu können. Gegen die Gastgeber, die momentan die rote Laterne innehaben, sollte natürlich auch ein Sieg der eigene Anspruch sein, aber mit mahnendem Zeigefinger sei an das Duell gegen den SC Partheland bei ähnlicher Konstellation erinnert. Nichtsdestotrotz versuchen wir dem Gastgeber ein spannendes Match zu liefern und werden ihm alles abverlangen, was nötig sein wird.

An dieser Stelle möchten wir noch ein herzliches Dankeschön an die Firma Renner Transporte + Erdbau richten, die uns mit einem neuen Satz T-Shirts bestückt hat. Vielen Dank für diese tolle Überraschung.

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